Was Atmen mit Resilienz zu tun hat
- romywa
- 10. Okt. 2025
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 20. Nov. 2025

Wir atmen rund 20.000 Mal am Tag – meist ohne es zu merken. Doch jeder Atemzug beeinflusst, wie ruhig, präsent oder angespannt wir sind.
„Atmen und Resilienz“ hängen enger zusammen, als viele glauben: Unser Atem ist ein direkter Kanal zum Nervensystem – und damit zur Fähigkeit, mit Stress umzugehen.
Wenn wir bewusst langsamer und länger ausatmen, aktivieren wir den Parasympathikus – den Teil unseres Nervensystems, der für Entspannung und Regeneration zuständig ist.
Das bedeutet konkret:
Puls und Blutdruck sinken leicht
Stresshormone wie Cortisol werden abgebaut
die Muskulatur entspannt sich
das Gehirn erhält das Signal: „Es ist sicher.“
Diese körperliche Reaktion bildet die Grundlage für Resilienz. Denn Resilienz bedeutet nicht, keinen Stress zu haben – sondern nach Stress schneller wieder in Balance zu kommen.
👏 Übung:
Eine einfache Übung, die du jederzeit ausprobieren kannst:
Setze dich aufrecht hin, beide Füße am Boden.
Schließe die Augen und richte die Aufmerksamkeit auf deinen Atem.
Atme ein und zähle langsam bis 4.
Atme aus und zähle im selben Tempo bis 6.
Wiederhole das 10 Mal.
Vielleicht merkst du schon nach wenigen Atemzügen: dein Körper reagiert. Das ist keine Einbildung, sondern Biochemie.
Jeder bewusste Atemzug ist ein Signal an dein Nervensystem: „Ich bin hier. Ich bin sicher. Ich kann loslassen.“
„Atmen und Resilienz“ sind also keine esoterische Idee – sondern eine neurophysiologische Realität. Je öfter du übst, desto trainierter wird dein Körper darin, aus Stressphasen schneller zurückzufinden.
🤲 Vertiefung:
Body-Coaching
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